Sommerurlaub

Kärntens Naturarena - im geographischen und geschichtlichen Überblick

Im südlichsten Teil Österreichs, zwischen den Gailtaler Alpen im Norden und den Karnischen Alpen im Süden liegt "Kärntens Naturarena".
Ein Fleckchen Erde - unberührter Natur - mit den meisten Sonnentagen Österreichs und noch frei von Industrie und Massentourismus.

Hermagor - Nassfeld - Tröpolach

Das heutige Gemeindegebiet war, wie Funde belegen, schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Es wurde hier Eisenerz abgebaut, das bis an das Mittelmeer exportiert wurde. Um 15 v. Chr. wurde das keltische Königreich Noricum und so auch das heutige Gemeindegebiet vom Römischen Reich besetzt und in das Reich eingegliedert.

 
Die Pfarre Hermagor wurde im Jahre 1169 erstmals urkundlich erwähnt, ihr Titelheiliger Hermagoras weist auf eine Gründung durch Aquileja hin. Verkehrsgünstig gelegen entstand der Ort als planmäßiger Markt, erhielt 1288 das Marktrecht verliehen und entwickelte sich zum Hauptort des Gailtals.
Im 15. Jahrhundert gehörte der Markt Hermagor zu den Herrschaftsrechten der Grafschaft Ortenburg.

1779 entdeckte Franz Xaver Freiherr von Wulfen die nach ihm benannte Wulfenia auf dem Gartnerkofel.

Das Nassfeld in den Karnischen Alpen ist ein Sattel zwischen dem österreichischem Gail- und dem italienischem Kanaltal.
Die Passhöhe liegt auf 1.552 m über dem Meerespiegel.
Umliegende Berge sind der Gartnerkofel (2195m), der das bedeutendste Vorkommen des Kuhtritts (Wulfenia) birgt, der Trogkofel (2280 m) und der Roßkofel (2240 m).

Die Passstraße ist auf österreichischer Seite ganzjährig befahrbar und auf der Passhöhe befindet sich auf österreichischer Seite das größte Kärntner Skigebiet - das Nassfeld.
Die Talorte sind im Gailtal Tröpolach und im Kanaltal Pontebba.


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